OIL

So., 09.08.20 – Premiere 19.00 Uhr: Facebook/Badische Zeitung – danach auf YouTube

OIL ist laut, OIL ist schnell, OIL ist dreckig. Hard Rock – kompromisslos, virtuos und am besten live.

Unser Online-Festival “WeLive” geht am Sonntag mit der Ausstrahlung der sechsten und vorerst letzten Episode zu Ende.

Mit der Band OIL steht dann einer der großen Namen der regionalen Musikszene auf der Bühne im Schlachthof Lahr

OIL verbindet die Elemente von Hard Rock und Classic Rock und zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass sich Gitarrist Gert Endres und Schlagzeuger Marc Vetter häufig die Gesangsparts teilen. Darin haben die beiden Sänger von OIL Übung – bereits seit den 1980er Jahren stehen sie gemeinsam auf der Bühne. Endres und Vetter waren Mitglieder der bereits legendären Lahrer Bandformation Scaramouche und deren Vorgängerband Acres Wild. Sie sind auch Protagonisten des Kino-Dokumentarfilm “Heart and Soul”, welchen die Styrnol-Brüder derzeit produzieren. “Mit Scaramouche hat OIL aber nicht mehr viel zutun”, erklärt Pirmin Styrnol. OIL sei deutlich direkter, lauter und kompromissloser als der Art-Rock den Scaramouche damals geboten habe. “Ein bisschen Back to the Roots – OIL hat wieder deutlich mehr mit Acres Wild gemeinsam.” Fest steht: Endres’ Gitarre singt noch genauso wie damals. Einen ersten Vorgeschmack gibt es bereits. Aber bevor ihr den Teaser anschaut: Die Konzerte gibt es gratis, wir haben aber trotzdem viele Kosten – deshalb unterstützt unser Projekt auf StartNext – jeder noch so kleine Betrag hilft uns.

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Die Premiere des rund einstündigen Konzertfilms mit OIL wird am Sonntag, 09. August, ab 19 Uhr als Facebook Live (https://www.facebook.com/WeLiveCoronaConcerts) und nach der Premiere auf YouTube veröffentlicht.

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No Authority – 26.07.2020

Premiere: Facebook/Badische Zeitung – danach auf YouTube

No Authority, die Pioniere des SkaPunk haben die Bühne des Schlachthofs zum Erbeben gebracht.

Eine komplette Bläsersektion, zwei Gitarren, Bass und Drums, dazu jede Menge tanzende Musiker – bei der Aufzeichnung des Konzertes von No Authority wurde es bunt auf der Schlachthof-Bühne

“Wahnsinn, was diese Band für eine Energie versprüht”, grinst Regisseur Pirmin Styrnol. “Wir stehen seit 24 Jahren gemeinsam auf der Bühne, aber dieses Konzert war für uns alle eine Premiere”, gibt Frontman Philip Warthmann offen zu und Posaunist Nicolas Scherger bekräftigt: “Es war eine spannende Erfahrung, in einem beinahe leeren Saal zu spielen und nur mit Kameras zu interagieren. Wir verstehen uns in erster Linie als Live-Band und unser Ziel ist es immer, das Publikum mitzureißen. Also haben wir alles gegeben, um unsere Energie diesmal aus dem Konzertsaal in die Wohnzimmer zu übertragen.“ Das ist gelungen. No Authority bietet eine fantastische Mischung aus Energie und Spielfreude, Charisma und einfach guter Ska-Musik. Ein erster Ausschnitt aus dem Konzert ist bereits auf YouTube zu finden:

der rund einstündige Konzertfilm mit No Authority wird am Sonntag, 26. Juli, ab 19 Uhr als Facebook Live (https://www.facebook.com/WeLiveCoronaConcerts) und auf YouTube veröffentlicht.

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WeLive Musikfestival geht in die zweite Runde – Freiburger Band QULT rockt mit Rap’n’Roll

Künstler treten im leeren Schlachthof auf | Filmproduktion mit 10 Kameras

QULT in Aktion – Foto: Punchline Studio

Mehr als 25.000 Zuschauer verfolgten die Auftaktveranstaltung des Lahrer “WeLive”Musikfestivals mit Dominik Büchele auf Facebook und YouTube. Am Sonntag geht das Festival der Lahrer Rockwerkstatt, das aufgrund der Eindämmungsmaßnahmen gegen das Coronavirus im menschenleeren Schlachthof stattfindet, bereits in die zweite Runde. Mit der Freiburger Rap’n’Roll Band QULT hat sich das Veranstalter-Team eine der wohl spannendsten Band-Formationen Südbadens verpflichtet. Zwei Gitarren, ein Bass, Drums und ein rappender Frontman. Eine Kombination aus Rap und Rockmusik also, die bereits im vergangenen Jahr auf dem Zelt Musik Festival (ZMF) begeisterte und damals den größten Bandwettbewerb Süddeutschlands, das Lokalderby, gewann.Lange Haare, beinahe ebenso lange Bärte und ein Bizeps wie ein Baumstamm – so traten QULT bereits vor zwei Wochen vor die Kameras des Lahrer punchline studios.“Es war unglaublich, was die Jungs für eine Energie versprüht haben”, freute sich Regisseur Maik Styrnol nach dem Konzert und sein Bruder Pirmin fügte lachendhinzu: “Dass die Bühne noch steht ist eigentlich ein Wunder…” Über eine Stunde hatten QULT alte und neue Songs in den menschenleeren Schlachthof hinein performt, immer verfolgt von 10 Kameras und gewohnt anspruchsvoller Lichtregie.“Endlich mal wieder eine Bühne”, zog QULT-Gitarrist Andreas Hoelle nach dem Konzert überglücklich Bilanz. Die Spielfreude war dem Quintett nach monatelanger Live-Pause in jeder Sekunde anzumerken. Eine Stimmung, die auch schnell aufs Filmproduktionsteam überschwappte. “Irgendwann haben wir alle einfach mitgesungen und gegrooved”, erinnert sich Taner Demiralay, der beim gesamten Festival für die Tonaufnahmen zuständig ist.Gewohnt progressiv zeigte sich QULT auch in diesen Zeiten nah am Weltgeschehen. Im Song “Traum einer Welt” beschreibt Frontman Jens Gläsker beispielsweise seine Utopie einer modernen Gesellschaft: “Ich träume von einer Welt in der wir alle wieder gleich sind – egal ob wir schwarz, weiß, arm oder reich sind”, lautet der Refrain des 2019 erschienenen Tracks. Ein Text wie gemacht für die Anti-Rassismus-Demos dieser Tage. Tatsächlich gehören Musik-Demos und gesellschaftspolitische Aussagen zum Alltagsrepertoir der Band. Bereits seit vielen Jahren touren die fünf Musiker durch Deutschland und bespielen Plätze in allen möglichen Großstädten um ihre Botschaft zu verbreiten. “Es ist uns egal ob Du links oder rechts bist”, ruft Jens während des Konzertes in die Kameras: “Es ist uns wirklich egal. Aber denk nach! Wenn Du voller Hass bist, was willst Du verändern??”Was klingt wie eine Hippie-Botschaft, vermischt sich schnell mit dröhnendem Bass und singenden Gitarren. In alter Heavy-Metal-Manier übertrumpfen sich die beiden Leadgitarristen in ihren Solo-Parts und kämpfen immer wieder um die Vorherrschaft,ehe sich die Spannung der Songs in packenden Refrains und virtuosem Sprechgesang entläd. “Es war eine neue Erfahrung”, lacht Gitarrist Andreas Hoelleam Ende des Films in die Kameras, “aber wir hoffen, dass wir bald wieder Fleisch und Blut vor uns stehen haben…” und Jens Gläsker fügt hinzu: “Vielleicht ja hier im Schlachthof?”- “Unbedingt”, ruft Rockwerkstatt-Präsident Wolfgang Richter auf die Bühne zurück. Eine Veranstaltung für das Jahr 2021 dürfte damit wohl bereits geplant sein.Der zweite Konzertfilm des “WeLive” Musikfestival wird am Sonntag, 14. Juni ab 19 Uhr auf der Facebook-Seite der Badischen Zeitung ausgestrahlt. Ab 20:15 Uhr ist der Film auch auf der YouTube-Seite des punchline studio zu sehen.Ein erster Vorgeschmack ist bereits auf YouTube zur sehen:

Arbeit am Stein

Für den Workshop im Schlachthof werden Teilnehmer gesucht

Gestaltungsbeispiel Foto: Schlachthof Jugend & Kultur Lahr

Wochenlange war es ruhig im Schlachthof – Jugend & Kultur – keine Jugendlichen auf dem Gelände oder bei Workshops, kein Besucher bei Konzerten oder Theateraufführungen. Corona hat den Alltag der Einrichtung maßgebend verändert.  Langsam aber sicher kehrt Normalität zurück und Angebote starten wieder.

Ab dem 24. Juni beginnt der mehrgenerative Workshop „Arbeit am Stein“. Dieser besteht aus fünf Treffen immer mittwochs zwischen 15:30 Uhr und 18:00 Uhr. Es kann sich jeder anmelden der das 10. Lebensjahr vollendet hat. Angeleitet wird der Workshop von Annette Weinert aus Lahr. Sie zeigt, wie man Ytong mit Sägen, Feilen und Schleifen in Form bringt und diesen dann künstlerisch gestaltet. Die Kosten für den kompletten Workshop belaufen sich pro Teilnehmer auf 15€.

Anmeldung unter melissa.zucano@lahr.de oder 07821/981185.

2. Aufnahmetag von WeLive im Schlachthof

Am 06.06.2020 erklangen im sonst während der Corona-Zeit sehr ruhigen Schlachthof sehr unterschiedliche Klänge. Schon am Samstag früh wurde schweres Gerät in Form eines Original Steinwayflügels auf der Bühne bewegt. Nach Mittag erhellte dann der Ausnahmepianist Pervez Mody mit Skrjabin, Chopin und Beethoven die Halle. Für alle eine Herausforderung, da eine Klassikaufnahme ganz anderen Gesetzen folgt, als eine Pop- oder Rockaufzeichnung. Für die Licht- und Tontechnik der Lahrer Rockwerkstatt ebenso ein Novum, als auch für die Kameraleute um Maik und Pirmin Styrnol vom Punchline Studio. Für alle jedoch ein faszinierendes Erlebnis.

Am späten Nachmittag dann der Umbau für die Band „Von Welt“. Für die Tontechnik der LRW, in Person von Taner, eher Routine stellten die Anforderungen, die „Von Welt“ an das „Look and Feel“ sich vorstellten, schon erhebliche Kreativität an die Lichtkomposition von „Praesi“ Wolfgang Richter. Ebenso sollten die Kameraeinstellungen sich vom Üblichen abheben, deshalb wurde u.a. eine Kamera oben in der Lichttraverse montiert.

Gegen 0:00 waren dann auch diese Aufnahmen und Kasten und die Band und die Teams erschöpft, aber glücklich mit dem Ergebnis. Auf diese beiden nächsten Aussendungen darf gespannt sein.

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